Miombo Bestandsanlagen

Giraffenhaus

Das natürlich gestaltete Giraffenhaus mit seiner Laufhalle benötigt wenig Umgestaltung. Im Sinne des Gesamterscheinungsbildes sollten allerdings die Stahlpfosten der nachträglich eingebauten Absperranlage mit Baumstämmen verkleidet werden.

Laufhalle des Giraffenhauses – natürlich gestaltet, aber weitgehend uninteressant, wenn die Giraffen auf der Anlage sind.

Um den längeren Aufenthalt im Giraffenhaus für die Besucher attraktiver zu machen, ziehen weitere Vögel, Kleinsäuger und Reptilien ein. Der ergänzende Besatz verdeutlicht, dass ein Großteil der Artenvielfalt im Savannenwald nicht in Großsäugern, sondern in Kleintieren und Vögeln besteht.

Mit Lamellenvorhängen in den Türen und Sicherheitsnetzen unter den Dachluken wird das Haus für freifliegende Vögel gesichert. Freifliegende, bzw. -laufende Arten sind Frankolin, Guineataube, Königsglanzstar und Dorfweber.

Bei der Voliere wird das unvorteilhafte Gitter gegen feineren Draht ausgetauscht. Neuer Besatz sind Brillenvogel, Nektarvogel sowie Rotbrauner Rüsselspringer und Siedleragame.

Auf der Fläche links der Bobachtungsempore entsteht ein Gehege für Ostafrikanische Zwergmangusten. Die Fläche wird mit Pelxiglas eingefriedet, im Hintergrund dient der Blick durch die Glasfassade des Giraffenhauses auf die Giraffen-Anlage als Hintergrund.

Elefantenhaus und Zooterrassen-Aufgang

Auch das Elefantenhaus weist mit seinen verputzen Innenwänden und Planzkästen bereits eine natürliche Atmosphäre auf. Ergänzend werden die Stahlpfosten der Boxen und Tore mit Baumstämmen und Ästen kaschiert. Weitere Äste werden als Dekoration und Beschäftigungsmaterial an den Innenwänden angebracht, um so auch im Haus den natürlicheren Eindruck eines lichten Buschwaldes zu symbilisieren.

Angrenzend an die ehemalige Terrasse der Zooterrassen wird der Bambus beschnitten, so dass von dort ein Blick auf die Elefantenanlage möglich ist. Auf der Plattform wird ein Pavillon im Safarilodge-Stil installiert, von der aus die Besucher auf der einen Seite die Elefanten, auf der anderen Seite die Giraffen wettergeschützt beobachten können.

Pelikanteich

Sukzessive werden die nicht-afrikanischen Entenarten sowie die Kubaflamingos abgegeben.