Damaraland Planskizze

DAMARALAND – Dornbuschsavanne Südwest-Afrikas
Löwen, Mangusten, Zebras, Nashörner, Antilopen, Vögel, Reptilien

Themengestaltung und Bepflanzung

Der Themenbereich stellt die Fels- und Dornstrauchlandschaften Namibias dar. Besonders beim Löwengehege kommt dazu in Kopje-Formen modellierter Kunstfels zum Einsatz. Die Felswände gegenüber der Afrika-Lodge werden außerdem mit Felsmalereien im Stil der Felsbilder von Tyfelfontain dekoriert. An der Außenanlage der Damara-Station beschränken sich die Formationen hingegen auf einzelne Blöcke, die in den Gehegunterteilungen eingebunden sind, als ginge die Fels- in die offenere Buschlandschaft über. Die Felsformationen werden dem Vorbild gemäß in Rottönen gehalten.

Für Trennzäune und zum Kaschieren von Metallzäunen kommen hellholzige, entrindete Äste zum Einsatz. Auch die Beobachtungshütten an der Huftieranlage werden daraus errichtet und erhalten außerdem Strohdächer.

Um dem Damaraland-Bereich die Atmosphäre einer Dornbusch-Steppe zu geben, ist ein Austausch eines Teils der Bepflanzung unbedingt nötig. Insbesondere auf großblättrige Sträucher wie Holunder, Kirschlorbeer oder Runzelblättriger Schneeball, sowie auf Nadelgehölze und üppige Baumbusstauden sollte in diesem Themenbereich komplett verzichtet werden.

Für die Bepflanzung der Gehege und Grünstreifen sollen hauptsächlich klein- und schmalblättrige, bevorzugt dornige Sträucher zum Einsatz kommen, allen voran

  • Sanddorn (Hippophae rhamnoides)
  • Feuerdorn (Pyracantha)
  • Gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris)
  • Grüne Heckenberberitze(B. thinbergii)

ergänzt durch Ziergräser, wie

  • Seggen (Carex)
  • Lamputzergras (Pennisetum).

In den Gehegen kommen die Pflanzen nur in Maßen zum Einsatz, um den Eindruck einer spärlich bewachsenen Landschaft zu vermitteln.

Weitere Gestaltung und Gliederung insbesondere der Huftieranlage erfolgt durch Anhäufungen von Felsblöcken und Ästen, die Möglichkeiten für natürlichen Graswuchs schaffen.

Gastronomie

Die AFRIKA-LODGE ist die Haupt-Gastronomie des Zoos. Dem wird das bisherige Angebot auf dem Niveau einer größeren Imbissbude allerdings nur bedingt gerecht. Insbesondere im Innenbereich kann das Angebot noch ausgeweitet werden und sollte dabei das Afrika-Thema berücksichtigen. Denkbar wäre zum Beispiel, eine an das in Südafrika verbreitete Chakalaka angelehnte Sauce auf Basis der verwendeten Currysauce selbst herzustellen. Als Alternative zu Currywurst und Zigeunerschnitzel können ein „Schnitzel Prätoria“, „Boerewors“ oder Hähnchenuggets mit Chakalaka-Dip die Speisekarte ergänzen. Auch Mieliepap (Mais- oder Perlhirsebrei) als alternative Beilage dürfte bei mitteleuropäischen Kunden, denen Kartoffelbrei wie auch Mais vertraut sind, nicht auf generelle Ablehnung stoßen.

Als gastronomische Sonderveranstaltungwären an ausgewählten Tagen in der Hauptsaison ein südafrikanisches Grillen (Braij) mit Boerewors, Geflügel und Wildfleisch denkbar.

Weitere Aufwertung (und Müllvermeidung) erfährt die Gastronomie, indem an derInnentheke Mehrweg- anstatt Einweggeschirr ausgegeben wird, wie es inzahlreichen Imbissgastronomien für den Vor-Ort-Verzehr üblich ist.