Rio Negro

Arten

Säugetiere

  • Riesenotter (Pteronura brasiliensis)
  • Orinoko-Delphin (Inia geoffrensis huboldtiana), später Antillen-Manati (Trichechus manatus manatus)
  • Zweifinger-Faultier (Choloepus didactylus)
  • Südlicher Tamandua (Tamandua tetradactyla)
  • Paka (Cuniculus paca
  • Goldgelbes Löwenäffchen (Leontopithecus rosalia)
  • Schwarzschwanz-Seidenäffchen (Mico melanurus)

Vögel

  • Amazonas-Enten (Amazonetta brasiliensis)
  • Oriniko-Gans (Neochen jubatus)
  • Socorro-Taube (Zenaida graysoni)
  • Gelbflügelamazone (Amazona barbadensis)
  • Graubrustsittich (Pyrrhura griseipectus)

Reptilien

  • Köhlerschildkröte (Chelonoies carbonarius)
  • Grüner Leguan (Iguana iguana)
  • Krokodilteju (Dacaena guianensis)

Amphibien

  • Baumsteiger-Frosch (Dendrobates spec.)

Fische

  • Schwarzer Paku (Colossoma macropomum)
  • Rotflossen-Antennenwels (Phractocephalus hemioliopterus)
  • Gestreifter Spatelwels (Pseudoplatystoma fasciatum)
  • Arowana (Osteoglossum bicirrhosum)
  • Arapaima (Arapaima gigas)
  • Guppy (Poecilia reticulata f. domestica)

Riesenotter-Innenanlage

Wenn die Flussdelphin-Haltung ausgelaufen ist, werden die großen Amazonasfische in den größeren Beckenbereich umgesetzt, den sie sich mit den Manatis teilen. Der kleinere Beckenbereich einschließlich der Insel wird als Winter-Schauinnengehege für die Riesenotter umgestaltet, die Landflächen zu den angrenzenden Beckenbereichen mit Glasscheiben gesichert. Das vorhandene Innengehege wird über einen teilweise transparenten Laufgang in Gestalt eines hohlen Baumstammes mit dem Schaugehege verbunden. Es stellt künftig den unterirdischen Bau der Riesenotter dar.

Erweiterung der Riesenotter-Außenanlage

Die Außenanlage der Riesenotter wird um die benachbarte Schildkrötenanlage erweitert. Die Schildkröten wechseln teilweise auf die zweite Schildkrötenanlage, teilweise in die Atlas-Voliere. Die beiden Flächen werden durch einen Übergang über dem Rio-Negro-Ausgang verbunden. Der Wasserbereich der jetzigen Anlage wird über die gesamte Frontlänge erweitert, so dass nur ein schmaler Uferstreifen entlang der Wand des Rio Negro bleibt. Als Landflächen dient die bisherige Schildkrötenanalge, die dazu mit höheren Glasscheiben eingefriedet wird.

Pfeilgiftfrosch-Terrarium

Das Terrarium im Rio Negro wird mit Pfeilgiftfröschen besetzt. Die bunten und niedlichen Tiere sind besser zu sehen, als die versteckt lebende Honduras-Königsnatter. Für die mittelamerikanische Schlange kann möglicherweise eine Unterbringung in der Tropenhalle gefunden werden.

Freifliegende Wasservögel

Der vorhandene Bestand an freifliegenden Vögeln wird um zwei Entenarten erweitert. Die Orinoko-Gans fällt durch ihre Eigenheit des Aufbaumens auf, das dem Publikum von heimischen Anserifomes unbekannt ist. Die Amazonasenten fanszinieren dadurch, dass sie auf dem Wasserbecken schwimmend durch die Scheiben vor unterhalb der Wasseroberfläche beobachtet werden können.