Afrotropis – das Gesamtkonzept

Für die Themenbereich der Afrotropis sind sechs Karten der mittleren Größe (70×70 Rasterkästchen) vorgesehen, was 26,4 Hektar entspricht. Die Anordnung soll einen Rundgang durch die verschiedenen Lebensräum Subsahara-Afrikas ergeben, der der Abfolge in der Wirklichkeit nahekommt.

Einfallstor ist, wie bei der Erforschung des Kontinents im 19. Jahrhunder, das Niltal. Danach folgt der Rundweg dem Urzeigersinn über Ost- nach Süd- durch Zentral- nach Westafrika zurück zum Ausgangspunkt.

Dabei wechseln sich die verschiedenen Savannentypen ab mit den übrigens Landschaftsformen. In den Savannenanlagen sind zum Teil recht ähnliche Tierarten und -zusammenstellungen zu finden. Damit soll gezeigt werden, wie sich in ähnlichen Lebensräumen, die zum Teil auf der anderen Seite des Kontinents liegen, ähnliche Arten entwickelt haben. Gleichzeitig sind ähnliche Arten auch in unterschiedlichen Lebensräumen zu sehen.

Eine Überlegung bestand noch in der Postition von Madagaskar, das wegen seiner abweichenden Fauna Anfangs noch als eigener Themenbereich gedacht war. Bei einem Anschluss an AFROTROPIS war die Frage, ob es komplett in das Gelände eingefügt, oder angehägt werden sollte. Die Entscheidung fiel für die angegleiderte Version – der Besucher macht von Ostafrika aus einen Abstecher auf die Insel und wieder zurück.