Äquatorium Halle III – Innenanlagen Orang-Wald

Schaugehege

Für eine große Doppel-Innenanalge der Borneo-Orang-Utans werden die südlichen Käfignischen der Halle III sowie ein großer Teil der Besucherhalle verwendet. Eine Palisadenwand mit Sichtscheiben trennt das Gehege von Besucherraum und die beiden Gehegehälten voneinander.

Die Orang-Utans werden mit Schopfgibbons und Languren vergesellschaftet. Diese erhalten Zugang über Laufgänge, die Gibbons dabei über den Besucherweg hinweg.

Nachtkäfige

Die Außenkäfige der Halle III werden zu Schlaf- und Abtrennräumen für die Orang-Utans ausgebaut, indem die offenen Außenfronten vermauert und ein Dach aufgesetzt werden. Die westliche Seite wird komplett so umgebaut, hier schließt auch die große Außenanlage an.  An der Östlichen Seite wird nur die nördliche Hälfte verbaut. Der verbleibende Käfig wird mit Drahtnetzen zu einem Reserve-Außengehege erweitert, um einzelne Tiere bei Bedarf abtrennen zu können.

Terrarienwand

Die vorhandene Terrarienwand bleibt bestehen und wird mit Süd-  und Südostasiatischen Arten besetzt.

Neuer Südausgang

Durch die erweiterten Innengehege ist im Äquatorium kein Rundgang von einem Haupteingang zum anderen mehr möglich, die Halle III läuft in einer Sackgasse aus. Daher, allein schon aus Brandschutzgründen, wird in Halle III ein weiterer Ausgang geschaffen. Wanddurchbrüche in der westlichen Ecke führen den neuen Weg durch einen Teil der vormaligen Käfigfläche und Versorgungsgang. Er mündet zwischen Gibbon-Voliere und Orang-Utan-Außenanlage im Außengelände des Themenbereichs SUNDA, so dass die Besucher auch nach dem Gang durch das Haus die Außenanlagen des Themenbereichs nicht verpassen.