Knochenhechte – Urväter der Fisch

Knochenhechte (Lepisosteidae) sind in den Flüssen Nordamerikas verbreitet. Diese Familie entstand vor 145 Millionen Jahren. Aus ihr haben sich alle fast 30.000 Arten der heutigen Knochenfische entwickelt.

Fossiler Knochenhecht Atractosteus simplex
Utah_Museum_of_Natural_History_-_IMG_1768.JPG: Daderotderivative work: Kevmin [Public domain], via Wikimedia Commons

Kein echter Hecht!

Zum Vergleich:

© Raimond Spekking
Gefleckter Knochenhecht (Lepisosteus oculatus)
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Jik jik [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], von Wikimedia Commons
Europäischer Hecht (Esox lucius)

Mit den modernen Hechten (Esocidae) sind die Knochenhechte nicht näher verwandt, führen aber ein ähnliches Leben, weswegen ihr Körperbau dem der echten Hechte ähnelt. Sie sind Lauerjäger, die meist bewegungslos zwischen Wurzeln und Wasserpflanzen stehen und nach Beutefischen schnappen, wenn sie sie ihnen nähern. Dazu nutzen sie ihre lange Schnauze und nadelartigen Fangzähne. Mit dem kurzen, kräftigen Schwanz können sie schnell nach vorn stoßen.

Ganoidschuppen

Die Schuppen der Knochenhechte bestehen aus ein Substanz, die dem Zahnschmelz ähnlich ist Sie sind rautenförmig und überlappen nicht.

Moderne Fische haben halbrunde, überlappende Schuppen aus dünnen, hautüberzogenen Knochenplättchen.

The Portable Antiquities Scheme/ The Trustees of the British Museum [CC BY-SA 2.0]