By JBenoit (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Afrikas große Seen

Der Osten des afrikanischen Kontinents ist vom Roten Meer bis ins südostafrikanische Mosambik von einem Grabenbruch durchzogen. Dieser bis zu 100 km breite Spalt in der Erdkruste entstand vor 35 Millionen Jahren durch das Auseinanderdriften der Afrikanischen und der Arabischen Kontinentalplatte, das immer noch anhält.

Landkarte von StepMap

Im Ostafrikanischen Graben entstand durch die vulkanischen und tektonischen Aktivitäten eine Kette von Seen. Der Tanganjika-See ist mit einer Länge von ca. 33.000 km2 der größte der Grabenbruch-Seen und  bis zu 1470 Meter tief.

NASA-SAttelitenaufnahme des Tanganjika-Sees.

Leben am Felsufer

95% der Fischarten im Tanganjika-See sind endemisch. Manche kommen sogar nur an bestimmten Uferabschnitten vor. Eine besonders große Artenvielfalt haben die Buntbarsche (Chichlidae) entwickelt. Die meisten Fische bewohnen die Steil abfallenden Felsufer. Dort haben sehr unterschiedliche Strategien entwickelt, um ihren Nachwuchs groß zu ziehen.


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