von Toby Hudson (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Common

Steinkorallen sind nur wenige Millimeter große, sessile Tiere, die in Kolonien leben. Jeder dieser Polypen umgibt sich mit einem Kalkkelch, die erhalten bleibt, wenn er stirbt. Darauf setzen sich neue Polypen. So wächst ein Riff im Jahr zwischen 1-3 cm in die Breite und bis zu 25 cm in die Höhe. Auch Inseln, Atolle genannt, entstanden aus den Ablagerungen von Steinkorallen, z.B. die Bahamas und die Malediven.

Enstehung eines Atolls

An den Flanken einer Inseln Siedeln sich Steinkorallen an. Mit der Zeit wird die Insel von Wind und Wasser abgetragen. Das Korallenriff bleibt als Ringform stehen.

NOAA[2] [Public domain], via Wikimedia Commons

Cosmoledo-Atoll, Seychellen, Indischer Ozean

NASA [Public domain], via Wikimedia Commosn

Selbstversorger-Kommune

Viele Steinkorallen leben in Symbiose mit einzelligen Algen. Die Polypen nehmen Kalzium und Karbonat aus dem Wasser auf und setzten es zu Kalk zusammen. Dabei enstehen COund Wasser. Die Algen nehmen diese auf und betreiben damit Photosynthese.

Die Algen spalten mit Hilfe des Sonnenlichts das Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff auf. Den Sauerstoff geben sie in die Umgebung ab. (1) Aus dem CO2 und dem Wasserstoff bilden sie Kohlenhydrate. Von diesen ernährt sich die Koralle. (2) Der übrig gebliebene Wasserstoff und Sauerstoff verbindet sich wieder zu Wasser und wird ausgeschieden.