Bewohner des Mittelmeeres

By Shyamal (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Im Mittelmeer sind  über 700 Fischarten zu finden, und darüber hinaus zahlreiche Arten wirbellosen Tiere.

Sepien

Sepien (Sepiida) gehören zur Gruppe der zehnarmigen Tintenfische (Decabrachia). Bei ihnen sind nur acht kurzen Arme zu sehen. Das fünfte Armpaar besteht aus langen Fangarmen, die zwischen den kurzen Armen eingezogen sind. Wenn der Tintenfisch nach kleinen Fischen oder Garnelen schnapp, schießen die Tentakel hervor.


Gewöhnlicher Tintenfisch (Sepia officinalis)

von João Carvalho (Original File Hp photosmart 945) [CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons

Farbwechsel

Die meiste Zeit halten Sepien sich am Boden auf, vergraben im Sand. Dort suchen sie Schutz vor Räubern und lauern ihrer Beute auf. Sepien könen sich in Sekundenschnelle eingraben. Außerdem wechseln sie die Farbe und ahmen dabei den Untergrund perfekt nach.

Wie gelingt es dem Tintenfisch, seine Farbe zu wechseln?

Correct! Wrong!

In der Haut des Tintenfisches befinden sich pigmentierte Zellen. Mit Hilfe winziger Muskelfasern zieht der Tintenfisch diese Zellen zusammen. So bildet er Zonen mit einer großen dichte pigmentierter Zellen und andere ohne. Auf diese Wesie entstehen in sekundenschnelle die unerschiedlichen Hautmuster.

Mit dem Farbwechels tarnen sich die Sepien nicht nur, sondern zeigen auch ihre Stimmung. Das kann man zum Beispiel bei der Jagd beobachten, wenn die Sepien in dem Moment die Frabe ändert, wenn ihre Fangrame vorschnellen. Auch bei der Balz tragen Sepien ein spezielles Streifenmuster.

Stachelhäuter

Meerestiere aus dem Stamm der Stachelhäuter (Echinodermata) haben ein Innenskelett aus Kalk, von dem mit Haupt überzogene, bewegliche Stacheln abstehen. Diese können zur Verteidigung dienen, wie bei den Seeigel, oder Sinnesorgane sein wie bei den Seesternen. Eine weitere Gemeinsamkeit ist der symetrische fünfteilige Körperbau, der bei Seesternen an den Armen, bei den Seeigeln nur am inneren Aufbau zu erkennen ist.

Welche Tierklasse sind die nächsten Verwandten der Stachelhäuter?

Correct! Wrong!

Stachelhäuter haben ein zentrales Nervensystem entlang der Körperoberseite. Dieses Merkmal haben sie nur mit den Wirbeltieren gemeinsam. Die Nervensysteme von Insekten und Weichtieren bestehen aus einem Netzen von Nervenknoten, das von Nesseltiere aus lose verteilten, verbundenen Nervenzellen. Ein weiterer Belege der gemeinsamen Abstammung von Wirbeltieren und Stachelhäutern ist die gleich verlaufende frühe Embryonalentwicklung.

Kein König der Meerbarben

Der Meerbarbenkönig gehört, entgegen seines Namens, nicht zur Familie den Meerbarben (Mulloidae). Er ist ein Kardinalbarsch (Apoginidae), seine Verwandten sind unter anderem der Goldstreifen-Kardinalbarsch und der Banggai-Kardinalbarsch. Wie seine Verwandten ist der Meerbarbenkönig dämmerungsaktiv und lebt in Gruppen. Tagsüber hält er sich zwischen den Felsen auf, nachts gehe die Fische auf die Jagd nach Zooplankton und kleinen Krebsen.

Meerbarbenkönig (Apogon imberbis)

File:Apogon imberbis side.JPG
By This illustration was made by Matthieu Sontag [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

Woran kann man erkennen, dass der Meerbarbenkönig nachtaktiv ist?

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Correct! Wrong!

Nachtaktive Fische wie der Meerbarbenkönig haben große Augen, mit denen sie auch bei wenig Licht noch gut sehen können. Auch die rote Farbe ist hilfreich. Im Dunkeln wirkt Rot wie Schwarz. Die Fische sind so für Räuber schwieriger zu erkennen.