Regenbogenfische (Melanotaeniidae) aus Neuguinea

Roan Art [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Bunt gemischt

In Neuguinea und Nordaustralien existieren über 100 Arten vom Regenbogenfischen. Im Regenwald bewohnen sie Bäche mit klarem Wasser, steinigem Boden und wenig Wasserpflanzen. Die Gebirge auf Neuguinea unterteilen ihr Verbreitungsgebiet, so dass sie drei getrennte Verwandtschaftsgruppen bilden. Zwischen den Arten in einem Verbreitungsgebiet kommt es immer wieder zu natürliche Kreuzungen, so dass eine große Zahl neuer Arten enstehet.

Geschlechtsdimorphismus

Die bunten Färbung ist bei den Männchen auffälliger als bei den Weibchen. Bei Manchen Arten haben die Männchen auch längere Rücken- und Bauchflossen.

Weggefangen

Der Harlekin-Regenbogenfisch kommt nur in den Ayamuru-Seen der Vogelkop-Halbinsel im Westen Neuguineas vor. Er ist vor allem durch den Fang für den Aquarienhandel bedroht. Nach IUCN-Schätzungen werden jährlich 1 Millionen Fische gefangen, obwohl die Zucht im Aquarium erfolgreich gelingt. Sie stuft den Harlekin-Regenbogenfisch als gefährdet (Endangered) ein.

Kleiner Bodenbewohner

Schwanzfleck-Schläfergrundeln leben am Boden kleiner Regenwaldbäche im östlichen Papua-Neuguinea. Sie ernähren sich von kleinen Wirbellosen. Wenn sie gestört werden, verstecken sie sich zwischen den Wasserpflanzen. Ihre Eier legen sie am Boden ab. Das Männchen bewachts das Gelege, bis die Larven nach etwa 10 Tagen schlüpfen.

Schwanzfleck-Schläfergrundel (Tateurndina ocellicauda)

© Dirk Godlinski, [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons